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KYUDO - erste Information
Zum Jahreswechsel alle guten Wünsche für 2012
Neujahrsschießen am 31.01.2012
(c) Foto: Klaus Giebel
Das um 1994 entstandene Bild zeigt den ehem. Professor für Japanisches Bogenschießen an der Waseda-Universität in Tokyo, Herrn Inagaki Genshiro-Sensei (1911-1995), 9. Dan Hanshi, der die Stilrichtung der Heki-Schule (das Schießen der Soldaten zu Fuß) erstmals 1969 in Hamburg demonstriert hat. -
Die deutschen Kyudoka fühlen sich seiner bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden Tradition verpflichtet.
Kein Fake! Der "Herrigel-Mythos": Ein Schuss im Dunkeln - Ishikawa-sensei, jetzt 9. Dan, Hanshi
(Ishikawa war einer meiner Prüfer zum 1./2. Dan 2010/2011)
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Kyudo, der Weg des Bogens, ist die älteste der traditionellen Kampfkünste Japans. Der Bogen wurde in Japan schon seit prähistorischen Zeiten verwendet. Ab dem vierten bis neunten Jahrhundert hatten die engen Kontakte zwischen China und Japan einen großen Einfluss auf das japanische Bogenschießen, insbesondere der konfuzianischen Glauben, dass durch das Bogenschießen eine Person ihren wahren Charakter offenbare.
Über Hunderte von Jahren wurde das Bogenschießen vom Shintoismus und dem Zen-Buddhismus zusammen mit den praktischen Anforderungen des kriegerischen Bogenschießens beeinflusst.
Der Hofadel konzentrierte sich auf das zeremonielle Bogenschießen, während die Kriegerkaste das Kyujutsu betonte, die Technik der Kampfkunst mit dem Bogen in der tatsächlichen Kriegsführung.
Mit der Einführung der Feuerwaffen wurde der Bogen als Waffe vernachlässigt und verlor seine Bedeutung, bis Honda Toshizane (um 1900), ein Kyudo-Dozent an der Kaiserlichen Universität Tokyo, Elemente des kriegerischen und des höfischen Stils zu einem hybriden Stil koordinierte, der letztlich als Honda Ryu (Honda-Schule) bekannt wurde. Dieser Stil fand großen Gefallen in der Öffentlichkeit und führte zur Erneuerung des Umgangs mit dieser alten Tradition.
Mit der amerikanischen Besatzung kam es zu einem Verbot aller Kampfkunstarten. Das zeremonielle Kyudo, im Gegensatz zum kriegerischen Kyujutsu wurde jedoch weiter verbreitet, bis 1953 die Zen Nihon Kyudo Federation (engl.: All Nippon Kyudo Federation) gegründet und die verbindliche Bewegungsform in einem Kyudo-Lehrbuch (Kyohon, 教本) schriftlich niedergelegt wurde. Der ZNKF/ANKF obliegt die Überwachung der Kyudoentwicklung sowohl in Japan als auch international bis in die heutige Zeit. Der Weltverband (IKYF) wurde erst vor wenigen Jahren gegründet.
Kyudo ist eine sehr meditative Kampfkunst. Deren oberste Ziele sind: Shin (Wahrheit, d..h. die letzte Wirklichkeit), Zen (Güte) und Bi (Schönheit).
Auf die Frage „Was ist Wahrheit?“ würde ein Meister des Bogenschießens Pfeil und Bogen nehmen und schießen, ohne ein Wort zu sagen. Das Niveau der Beherrschung des Bogens ist als Gradmesser zu sehen für die Fortschritte des Bogenschützen auf dem „Weg“ und zeigt so die Erkenntnis der Wirklichkeit, „die Wahrheit“ an sich.
„Kyu-do“ bedeutet „Bogen-Weg“ und bezeichnet die traditionelle, sehr ritualisierte Art des japanischen Bogenschießens mit dem Bambusbogen. -
Ein als Einführung zu empfehlender Artikel zu KYUDO bei wikipedia.de
弓道 TRAINING
Dienstags von 19:00 - 21:30 Uhr im Stadtgymnasium Detmold.
Gäste, die mitmachen wollen, bitte unbedingt anmelden.
Zuschauer und Interessenten sind immer herzlich willkommen.
Der PSV Lippe ist als Gesamtverein Mitglied im KSB und LSB. Alle PSV-Kyudoka sind zusätzlich Mitglieder im Deutschen Kyudobund (DKyuB). Der DKyuB ist der Zusammenschluss aller Kyudoverbände in den Bundesländern. Er ist als deutscher Dachverband Mitglied im DJB (Deutscher Judo Bund) und DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund). Auf internationaler Ebene ist der DKyuB Mitglied der EKF (European Kyudo Federation) und der IKYF (International Kyudo Federation).
弓道 AKTUELLES
Maik hat am 4.12. seine Prüfung zum 4. Kyu bestanden. Sie fand in Körbecke/Möhnesee statt. Dem Prüfer, Peter Knipper, 4. Dan, vielen Dank für seine Korrekturen.