KYUDO IN DETMOLD >>---弓道---> 21 Jahre japanisches Bogenschießen im Polizei-SV-Lippe
弓道 Übersicht - aktualisiert: 14.05.2019  
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NEU: Der Nockpunkt
Mit Nockpunkt wird die Stelle bezeichnet, an der der Nock (Hazu) des Pfeiles (Ya) auf die Sehne (Tsuru) gesteckt wird. Die Mittenwicklung (Nakashikake) soll dem Nock einen guten Halt auf der aus Gewichtsgründen dünnen Sehne geben. Dazu schützt diese Mittelwicklung auch die Sehne vor einer Abnutzung durch die Reibung, die entsteht, wenn sich die Sehne aus der Sehnengrube (Tsurumakura) des Handschuhdaumens löst.
Die Mittenwicklung hat im Querschnitt etwa die Form einer Kalebasse oder einer 8: Über dem Nockpunkt und unter dem Nockpunkt ist sie erkennbar dicker als direkt an der Stelle des Nockpunktes.
Am Nockpunkt sollte die Mittenwicklung so dick sein, dass ein eingenockter Pfeil an der Sehne hängenbleibt, wenn man den Bogen mit waagerechter Sehne vor sich hält. Schlägt man mit zwei Fingern neben dem Pfeil auf die Sehne, müsste sich der Nock/Pfeil lösen. Ein zu dicker Nockpunkt hält den Pfeil länger fest und überträgt Fehler des Schützen beim Abschuss länger auf den Pfeil.
Auch im Bereich der Sehnengrube ist die Mittelwicklung erkennbar verstärkt. Wie dick die Sehne dort ist, hängt von der Schießtechnik des Schützen ab. Je besser die Technik, je dicker die Mittenwicklung an dieser Stelle, bis sie die Sehnengrube nahezu völlig ausfüllt.

Das Verfahren zur Festlegung des Nockpunktes (Höhe):
In einer genau waagerechten Linie von dem oberen Ende der Lederwicklung am Griff zur senkrecht gehaltenen Sehne wird ein Punkt ermittelt, an dem zwischen Sehne und Pfeil genau ein rechter Winkel (90 Grad) gekennzeichnet werden kann.

Exkurs: Beim Auflegen des Pfeils im Kniestand wird der Bogen so gehalten, dass die Sehne genau senkrecht vor dem Schützen in Körpermitte verläuft. Wenn der Schütze jetzt den Pfeil auflegen will und mit der linken Hand am Bogen die korrekte Pfeilposition direkt oberhalb der Lederwicklung am Bogen einhält - Anfänger sind hier zu oft ungenau und erschweren sich die weitere Technik -, kann man vor dem Einnocken bereits die korrekte Position der waagerechten Linie ("Null-Linie") und den rechten Winkel zwischen Pfeil und Sehne feststellen und ggf. korrigieren.

Aufgrund von Erfahrungen weiß man, dass der Nockpunkt mindestens einen Pfeildurchmesser über der "Null-Linie" liegen muss. Physikalisch ist das damit zu begründen, dass sich der Pfeil beim Abschuss nicht nur am "Bogenfenster" sondern auch an der Pfeilauflage (beim Kyudo ist es der Daumen) "abstößt", weil der Pfeil beim Lösen der Sehne aus dem Handschuh sowohl eine Durchbiegung zum Bogen und dem Daumen erfährt. Läge der Nockpunkt auf gleicher Höhe (auf der "Null-Linie"), würde der Pfeil unter Umständen einen Impuls nach oben bekommen. Die Technik der Heki-Schule verhindert durch leichtes Kippen des Bogens nach rechts zum Teil einen "nach-oben-ausweichenden Pfeil".
Mit der unsymmetrischen Bogenart hat der überhöhte Nockpunkt nichts zu tun, denn dann müsste der Bogenschütze mit einem englischen Langbogen (linke Hand greift mit dem Handballen den Bogen in der Mitte - der obere Wurfarm wird dadurch 5–10 cm "kürzer" - das wird z. T. mit dem Tiller ausgeglichen) analog unterhalb der "Null-Linie" einnocken.


Nakashikake und auch Nakajikake finden sich als Transskription
z. B. Nakajikake 中仕掛けSambu Kyuguten
Vorschläge:
- Schießt einmal ohne und mit Nockpunkt"überhöhung". Der Pfeilflug ist deutlich unterschiedlich. Am Schießstil alleine kann es auch nicht liegen, denn alle Kyudo-Schützen nocken leicht höher ein.
- Schießt man auf Entfernungen von ca. 25 m, kann man den Pfeil noch einen knappen Durchmesser zuzüglich höher einnocken. Dadurch kann verhindert werden, beim Schießen auf die reguläre Entfernung von 28 m immer höher zu zielen und das Zielbild ändern zu müssen. Man nockt dann am "normalen" Nockpunkt ein.

Hier hilft nur das Ausprobieren.

Bitte bei erkannten Fehlern melden! Ich korrigiere dann. Danke!


弓道 WAS IST KYÛDÔ?  
  „Kyû-dô“ bedeutet „Bogen-Weg“ und bezeichnet die traditionelle, meist sehr ritualisierte Art des japanischen Bogenschießens mit dem langen Bambusbogen. –
Als Einführung zu empfehlen -> de.wikipedia.org/wiki/Kyūdō
Unsere Internetpräsenz ist einfach, aber aktuell - siehe links oben...
Japanisch lernen: https://www.nhk.or.jp/lesson/english/
 
弓道 TRAININGSZEITEN  
  Stadtgymnasium Detmold
Martin-Luther-Straße 4

S O M M E R P L A N (Apr.-Sept.):
freitags 19:00–22:00 Uhr
außer Karwoche u. Sommerferien
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WINTERPLAN (Okt.-März):
sonntags 10:00–13:30 Uhr
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Eintreffen bitte 10 Minuten vorher! Wir bauen gemeinsam auf und ab.
 
弓道 ANSPRECHPARTNER  
  Peter Kollotzek
Tel.: 05231 64208
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Kyudo: kyudodetmold(at)gmx.net
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  Im Januar wird immer der Beitrag fällig: 60 € Mitgliedsbeitrag + 35 € bei Passbesitzern für die Verbands-Jahresmarke (verbindlich bei Lehrgängen, Prüfungen).  
弓道 MITGLIEDSCHAFTEN  
  Der PSV Lippe ist Mitglied im SV Dt (Sportverband Detmold), KSB und LSB. PSV-Kyûdôka sind Mitglieder im Deutschen Kyûdôbund (DKyuB), der Dachverband ist der DJB (Deutscher Judo Bund) und DOSB (Deutscher olympischer Sportbund). Auf internationaler Ebene ist der DKyuB Mitglied der EKF (European Kyûdô Federation) und der IKYF (International Kyûdô Federation). Alle Regelungen entsprechen damit der ANKF (japanische Kyûdô-Organisation): weltweit gleiche Prüfungsinhalte und anerkannte Graduierungen. - https://www.kyudo.jp/ - https://www.ikyf.org/ - www.dkyb.de