KYUDO IN DETMOLD >>---弓道---> 20 Jahre japanisches Bogenschießen im Polizei-SV-Lippe
弓道 Übersicht - aktualisiert: 02.12.2018  
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Warum Kyûdô erlernen?

Warum so viele Kyudoka eine scheinbar „sinnlose“ Sportart erlernen...

Der Umgang mit dem japanischen Langbogen durch Fußtruppen ist in Japan seit dem 6. Jahrhundert – schon lange vor der Einführung von Pferden – nachgewiesen. Im Vordergrund stand der Einsatz von Pfeil und Bogen im Krieg, alternativ später als Schießdemonstration bei Hofe – noch später unter dem Einfluss des Shintoismus und Buddhismus auch bei religiösen Feierlichkeiten.

Mit der Einführung der Schusswaffen verlor der Bo­gen an Bedeutung. Erst nach dem 2. Weltkrieg verständigten sich die verschiedenen Kyudo-Rich­tungen, die jeweils die Schieß- und Bewegungstech­niken ihrer alten, traditionellen Ryu (Schulrichtun­gen) weitergeführt hatten, nach vielen Jahren der Ar­beit unter dem Dach der ANKF (All Nippon Kyudo Federation) im Jahr 1953 auf einen gemeinsamen Bewegungsrahmen. Jetzt können Schützen aller Stil­richtungen gemeinsam im Dojo (Trainingshalle) schießen. Die Eigenarten ihrer Ryu fallen nur dem Kenner oder auf Kleinigkeiten achtenden Zuschauer auf. – Zusätzlich wurden die „inneren Werte des Kyudo“ definiert.

Das Kyudo-Handbuch (engl. Ausgabe: Kyudo ma­nual. Volume I, S. 75) weist auf die gesamte Band­breite des Kyudo hin, die weltweit heute zu finden ist.

„Vertieft man sich allein in die Schießtechnik und vernachlässigt Benehmen und Etikette, ist dies allein Schießen um des Sportes willen – und das Schießen verliert nicht nur Tiefe, sondern auch die Form wird unordentlich. Verliert man sich andererseits zu sehr in der Etikette und vernachlässigt die Schießtechnik, führt dies zu einem toten und leeren Schießen.“

Die ANKF kommt zur wesentlichen Folgerung:

„Schießtechnik und Etikette sollte wie ein Ganzes werden.“

Die in Deutschland mit Zustimmung der ANKF un­terrichteten Stilrichtungen, die auf das berittene und höfische Schießen bzw. auf das Schießen der Fußsoldaten im Feld zurückgehen, unterscheiden sich zuerst in der Art des Anhebens von Pfeil und Bogen.

Die Schießtechnik der Reiter und die höfische Schießart (shomen = zentral) hebt Pfeil und Bogen vor dem Körper an – die von den Fußsoldaten abge­leitete Form (shamen = schief/schräg) der Heki-Ryu stellt den Bogen vor dem Anheben schon zielgerichtet nach links aus.

Jede dieser Schießrichtungen hat ihre Berechtigung und ist in der Folge der Lehrmeister seit dem Mittel­alter in ihren Prinzipien unverändert geblieben.

Wie auch in den anderen, anerkannten traditionellen Kampfkünsten Japans ist dabei der lückenlose Nach­weis bis zum Urhebers der eigenen Technik gegeben.

Die deutschen Kyudoka berufen sich im größten Teil auf Inagaki-sensei (Hanshi 9. Dan), der mit mehreren japanischen Meistern das Kyudo 1969 in Hamburg bekannt gemacht hat. Inagaki-sensei steht dabei in der direkten Folge als 18. Generation des Heki-Danjo Masatsugi (um 1440). Dabei waren auch Onuma-sensei und Anzawa-sensei, bei dem Herrigel („Zen in der Kunst des Bogenschießens“) seine ersten Kyudo-Erfahrungen gesammelt hat.

Wer sich auf Kyudo einlässt, muss wissen, dass er einen langen, nie endenden Weg vor sich hat. Ein großer Vorteil des Kyudo aber ist, dass man dieses Schießen mit dem Langbogen bis ins hohe Alter immer weiter erfahren kann, sofern es die Gesundheit zulässt.

Gute Anfänger treffen die Scheibe, weil ihre Technik gerade gestimmt hat. Fortgeschrittene haben eine bessere Technik und treffen folglich öfter...

Als Ergebnis einer jahrzehntelangen Arbeit – so wie Onuma-sensei es einmal formuliert hat – existiert der Pfeil des Meisters jedoch bereits im Ziel, noch bevor er abgeschossen hat...

Wenn einem Kyudo-Schützen nach Jahren des Trai­nings vielleicht einmal so ein Schuss gelingt, ist das ein Augenblick höchsten Glücks... und Belohnung für permanentes Bemühen, Technik und Etikette in Ein­klang zu bringen.

„Wenn der Bogen zerbrochen ist, schieße mit deinem ganzen Sein!“

弓道 WAS IST KYÛDÔ?  
  „Kyû-dô“ bedeutet „Bogen-Weg“ und bezeichnet die traditionelle, sehr ritualisierte Art des japanischen Bogenschießens mit dem langen Bambusbogen. –
Als Einführung zu empfehlen -> de.wikipedia.org/wiki/Kyūdō
Unsere Internetpräsenz ist einfach, aber aktuell - siehe links oben...
Japanisch lernen: https://www.nhk.or.jp/lesson/english/
 
弓道 TRAININGSZEITEN  
  Stadtgymnasium Detmold
Martin-Luther-Straße 4

W I N T E R P L A N (Okt.-März):
sonntags 10:00 Uhr - 13:30 Uhr
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SOMMERPLAN (Apr.-Sept.):
freitags 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
außer Karwoche u. Sommerferien
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Eintreffen bitte 10 Minuten vorher! Wir bauen gemeinsam auf und ab.
 
弓道 ANSPRECHPARTNER  
  Peter Kollotzek
Tel.: 05231 64208
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Kyudo: kyudodetmold(at)gmx.net
PSV: psv-lippe-detmold(at)web.de
 
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  Ab Januar wird der Beitrag für 2018 fällig: 60 € Mitgliedsbeitrag + 35 € bei Passbesitzern für die Jahresmarke (verbindlich bei Lehrgängen, Prüfungen).  
弓道 MITGLIEDSCHAFTEN  
  Der PSV Lippe ist Mitglied im SV Dt (Sportverband Detmold), KSB und LSB. PSV-Kyûdôka sind Mitglieder im Deutschen Kyûdôbund (DKyuB), der Dachverband ist der DJB (Deutscher Judo Bund) und DOSB (Deutscher olympischer Sportbund). Auf internationaler Ebene ist der DKyuB Mitglied der EKF (European Kyûdô Federation) und der IKYF (International Kyûdô Federation). Alle Regelungen entsprechen damit der ANKF (japanische Kyûdô-Organisation): weltweit gleiche Prüfungsinhalte und anerkannte Graduierungen. - http://www.kyudo.jp/ - http://www.ikyf.org/ - www.dkyb.de